Bausommer 2016: Zwischendecke Schlafzimmer

Eine weitere Änderung der Originalzeichnungen: Im Schlafzimmer (sowie Badezimmer und Büro) ziehen wir eine Zwischendecke ein. Hier hatten wir ursprünglich nahezu dachhohe Räume vorgesehen, aber eingesehen, dass das wohl komisch aussehen würden, weil die Räume für eine solche Deckenhöhe zu klein sind. Außerdem kann man ein wenig extra-Stauraum immer gut gebrauchen. Auf der Zwischendecke ist nämlich ersteinmal nur Dachboden geplant.

Da wir die Decke in die Dachsparren einhängen mussten, musste auch die Zwischendecke gebaut werden, bevor wir die Dampfbremsfolie antackern konnten. Fuer dieses Teilprojekt ist dann auch puenktlich der Neuerwerb angekommen: Eine Paneelsäge! Geiles Teil aus der blauen Bosch-Serie. Endlich RICHTIG sägen!

Bausommer 2016: Heißluftballon!

Überraschungsbesuch vom Mumin-Ballon 🙂

Bausommer 2016: Dampfsperre Garage

Nachdem die meiste Vorbereitung getan war, haben wir die Dampfbremsfolie in der Garage verlegt. Wir haben Folie in Überbreite (3 m) bestellt, in der Hoffnung, dass man dadurch Zeit bei der Verarbeitung spart, weil man ja nicht so viele Bahnen der Folie verlegen muss. Und ich muss sagen: Je breiter desto besser! Zwar muss man einigen Platz haben die Folie zu hantieren – wir haben uns auch einen Abroller selbst improvisiert – aber danach geht es recht fix. In der Garage haben wir am Ende nur 4 Bahnen, je 12 m  lang verlegt.

Eine Annahme mussten wir aber revidieren: Alles mit einem Hand-/Schlagtacker anzubringen ist eine DÄMLICHE Idee. Am zweiten Tag haben wir einen Elektrotacker gekauft – exzellent investierte 50 Euro!

Bausommer 2016: Vorbereitungen für die Isolierung

Das grösste Projekt im Sommer war es das Haus zu isolieren. Die Außenwände sollten nicht weiter isoliert werden, 365 mm Ytong haben einen U-Wert von 0,23 und das reicht uns. Allerdings hat das Dach noch gar keine Isolierung. Alle schrägen Flächen müssen daher mit Steinwolle isoliert werden. Nach mehreren Wochen hin und her überlegen und vielen Angeboten für Material usw. haben wir uns schließlich dafuer entschieden Einblasisolierung zu verwenden, statt selbst Glaswollematten zwischen die Sparren zu klemmen. Der Grund war, dass die Einblasisolierung durch eine Firma nur wenig teurer ist als Matten zu kaufen. Und die Arbeit 450 qm Dachfläche von innen mit Matte zu versehen (langärmlige Hemden, Handschuhe und Staubmaske tragend) erschien uns recht unmöglich selbst durchzuführen (jedenfalls innerhalb von 6 Wochen…). Die Vorbereitung bevor Isolierung eingeblasen werden konnte, haben wir aber selbst gemacht: Ein Dampfbremstuch musste verlegt werden, damit zwischen den Dachsparren auch Hohlräume entstehen, die zum Haus hin abgedichtet sind. Hierfür haben wir 600 qm variable Dampfbremsfolie (Intello Plus von ProClima), ein paar hundert Meter Tape und einige Liter Folienkleber (aus Deutschland) bestellt und die Folie an die Dachsparren getackert. An den meisten Stellen ist die Isolierung 40 cm dick, im Turmzimmer und in der Garage “nur” 30 cm.

Während in der Garage noch ein Gerüst ausreichte, haben wir für Küche und Wohnzimmer einen Hubsteiger gemietet um die Folie bis in den First auf 6,5 m Höhe anbringen zu können. Das Projekt hat dank der nötigen Vorbereitungen insgesamt 5 Wochen gedauert.

Hier sind die Bilder der Vorbereitungsarbeiten. Einige Ventilationsrohre mussten wir in der Dachisolierung verstecken, und die sollte man da natürlich anbringen, bevor die Folie draufkommt. Und damit die Ventilationsrohre an die richtigen Stellen gesetzt werden haben wir diese durch Wände und Zimmerdecken geführt. Die Ventilationsrohre sind damit zwar noch nicht vollständig verlegt, aber die komplizierteste Arbeit (Planung und durch Beton bohren) ist getan.

Dann gab es noch den Spezialfall unseres Durchgangs, der Haus und Garage verbindet. Hier musste ein Tunnel geschaffen werden, damit man nachher die Ventilationsrohre bis zum Ventilationsaggregat in der Garage verlegen kann. Wir mussten ganz schön mit den vielen Winkeln kämpfen, die entstehen, wenn zwei Spitzdächer aufeinander treffen!

Bausommer 2016: Hauswasserwerk

Einige Wochen vorher hat Stefan mit der Hilfe von Jonatan den Brunnen mit dem Haus verbunden. Der nächste Schritt war es also die Pumpe einzubauen und einige Wasserfilter zu installieren. Außerdem haben wir den Druckspeicherbehälter aus dem alten Haus wiederverwendet, um endlich Druckwasser im Haus zu haben:

Der Anfang des Bausommers 2016 – Zwischendecke in der Garage

Ab Juli hat sich auch Stefan freigenommen, so dass wir zwei Monate gemeinsam am Haus arbeiten konnten. Im Juli haben meine Eltern drei Wochen auf Elenor aufgepasst, danach Stefans Mutter weitere drei Wochen (Danke, danke, danke, eine tolle Hilfe!). In dieser Zeit haben wir so einige Projekte abgearbeitet, angefangen mit der Zwischendecke in der Garage (Leider gibt es nicht so viele Fotos von diesem Projekt):

Erdwärmekollektoren vergraben

Unser Haus wird mit Erdwärme geheizt werden und aufgrund der Grundstücksgröße werden wir nicht in die Tiefe bohren, sondern bekommen Flächenkollektoren. Die Flächenkollektoren sind genauer gesagt zwei Hartplastikschläuche mit jeweils einer Länge von 400 Metern; diese wurden Ende Juni im Boden – ca. 1 m tief – eingegraben:

Wasser angeschlossen – Strom abgeschossen

Nachdem wir vor einiger Zeit schon Strom bis ins Haus verlegt haben (ihr erinnert euch – der hässliche aber leider vorgeschriebene Stromkasten in der Fassade), war es Ende Juni an der Zeit für Wasser. Wir haben ja keinen kommunalen Wasseranschluss, dafür aber einen 6 Meter tiefen gegrabenen Brunnen. Und von dem aus muss natürlich ein Rohr bis ins Haus gehen. Das sollte in einem kleinen Projekt nach der Arbeit mal eben so erledigt werden. Eigentlich ja kein Problem. Man muss nur mit dem Bagger einen schmalen, ca. 40 Meter langen, Graben ausheben, das Rohr rein werfen und wieder zubuddeln. Wenn da nur nicht das antike Stromkabel wäre… Das verläuft nämlich natürlich ganz anders, als man sich das als logisch denkender Mensch so vorstellen würde. Statt parallel mit der Strasse hat man es quer übers Grundstück verlegt, dann ganz nah am Brunnen vorbei und dann in einer Schleife (!) bis zum Hausanschluss (des abgerissenen Hauses). In der Zeichnung unten könnt ihr euch das Gewusel im Detail anschauen.

Ergebnis war leider, dass das Stromkabel mit der Baggerschaufel direkt neben dem Brunnen durchtrennt wurde und am nächsten Tag zwei Elektriker des Netzbetreibers vorbeischauen mussten um das Kabel wieder zu flicken. Das war dann übrigens auch der mindestens vierte Flicken in 30 Meter Kabel…

Elektro-Planung

Ein Thema mit dem wir uns in letzter Zeit immer wieder beschäftigt haben ist die Elektrik. Welcher Schalter, welche Lampe und welche Millionen Steckdosen sollen wohin? Nach einigem skizzieren und endlosen Unterhaltungen habe ich es dann endlich geschafft alle Komponenten in möglichst vielen Farben in eine Zeichnung einzutragen. Rückblickend kann man diese Zeichnung wohl als Version 0.5 betrachten…

Innenmauern und Besuch

Als letzen Teil der Innenmauern hat sich Stefan das Kinderzimmer aufgehoben. Nachdem die meisten Innenwände nach Ostern fertig gemauert waren, war der letzte Rest – das Dreieck unter dem Dach ab 3 Meter Wandhöhe – nicht mehr sehr verlockend. Aber ohne vollständige Innenwände geht es auch nicht weiter und so hat Stefan sich den Spaß ein paar Monate später dann doch noch gegeben. Anfang Juni haben uns auch Julius, Nele und Jasper besucht – falls ihr das lest: Toll, dass ihr da wart, es war ein schöner Grill-Abend!

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