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Das Dach kann kommen!

Am 30.11. wurden endlich die Zwischendecken ganz kurz vor knapp gegossen. Kurz vor knapp deshalb, weil Stefan am 1.12. angefangen hat zu arbeiten – nicht, dass er die 6 Monate vorher nicht gearbeitet hätte – aber ab Anfang Dezember wird er endlich wieder dafür bezahlt.

Zuletzt haben sich die paar Kleinigkeiten, die erledigt werden müssen, bevor die Zwischendecken gegossen werden können noch gehäuft. hier ein Stück Mauer, da eine Schalung, die Fußbodenheizung und dann das klitzekleine Problem, dass unser Genie von einem Konstrukteur (sowas wie ein Statiker in DE) in seinen Zeichnungen keinerlei Information zu Muniereisen und Stahlverstärkung fuer die Zwischendecken eingetragen hat. Hier blieb nur die etwas umständliche Kommunikation mit dem Hersteller der Gussform. Das alles hat gerade so bis zum 29.11. geklappt, für den 30.11. wurde dann das Betonauto bestellt. Leider wurde fuer genau dieses Wochenende mal wieder Sturm angesagt. Das Tief mit dem schönen Namen “Helga” hätte also fast das Giessen vereitelt: Am Morgen des 30. konnte aufgrund von umgewehten Bäumen kein LKW das Betonwerk erreichen und bei den noch andauernden Sturmausläufern wollte auch verständlicherweise niemand den 30m langen Ruessel einer Betonpumpe ausfahren.

Zum Mittag hin, hatte sich das Wetter verbessert und es konnte gegossen werden. Die Verspätung zog nur ein kleines Problem nach sich: Die Betonoberfläche sollte poliert werden und da dies erst gemacht werden kann, wenn der Beton ein wenig angehärtet ist, musste die Polieraktion leider nachts stattfinden. Während das Giessen selbst reibungslos vonstatten ging, war das nächtliche Polieren (dank regelmäßigem Stromausfall) etwas mühsam und ist leider nicht in der gewünschten Qualität ausgefallen: Auf der wirklich schönen glatten Oberfläche sieht man ein paar Fußspuren und leider einen großen runden Abdruck, den die Poliermaschine hinterlassen hat, die der Bauunternehmer offensichtlich während der Nacht auf dem Beton stehen gelassen hat. Dann ist irgendwann noch eine Katze übers erste Geschoss gelaufen und hat sich ebenfalls mit Pfotenspuren verewigt.

Falls ihr euch fragt warum wir so über den nicht 100% perfekten Beton heulen: Die Oberfläche im ersten Geschoss sollte ein Teststück sein, ob man die Fläche in einem Arbeitsgang so glatt bekommt, dass der Beton nachher als fertiger Fußboden dienen kann. Die Antwort auf dieses Experiment ist ein klares ja, soweit man nicht verlangt, dass nachts und im Freien ohne Licht und Strom gearbeitet wird… Mal schauen, ob man die Unregelmäßigkeiten ausbessern kann – Katzenpfoten sind noch zu akzeptieren, aber die Poliermaschine hat einen mindestens  5mm tiefen Krater im Boden hinterlassen.

Die letzten Vorbereitungen, damit die Arbeiten am Dach endlich beginnen können, waren damit abgeschlossen. Es sollte aber noch 2 Wochen, bis zum 14.12. dauern bis endlich zumindest das Gerüst für die Dacharbeiten an der Garage aufgestellt wurde.

1 comment

  1. Ula

    Wow, das sollte viel Arbeit und Zeit kosten.. Am Ende soll es aber echt schön aussehen, stimmt? 🙂 Eure Geschichte ist echt spannend, werde weiter lesen!
    LG
    Ula

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