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Bausommer 2016: Vorbereitungen für die Isolierung

Das grösste Projekt im Sommer war es das Haus zu isolieren. Die Außenwände sollten nicht weiter isoliert werden, 365 mm Ytong haben einen U-Wert von 0,23 und das reicht uns. Allerdings hat das Dach noch gar keine Isolierung. Alle schrägen Flächen müssen daher mit Steinwolle isoliert werden. Nach mehreren Wochen hin und her überlegen und vielen Angeboten für Material usw. haben wir uns schließlich dafuer entschieden Einblasisolierung zu verwenden, statt selbst Glaswollematten zwischen die Sparren zu klemmen. Der Grund war, dass die Einblasisolierung durch eine Firma nur wenig teurer ist als Matten zu kaufen. Und die Arbeit 450 qm Dachfläche von innen mit Matte zu versehen (langärmlige Hemden, Handschuhe und Staubmaske tragend) erschien uns recht unmöglich selbst durchzuführen (jedenfalls innerhalb von 6 Wochen…). Die Vorbereitung bevor Isolierung eingeblasen werden konnte, haben wir aber selbst gemacht: Ein Dampfbremstuch musste verlegt werden, damit zwischen den Dachsparren auch Hohlräume entstehen, die zum Haus hin abgedichtet sind. Hierfür haben wir 600 qm variable Dampfbremsfolie (Intello Plus von ProClima), ein paar hundert Meter Tape und einige Liter Folienkleber (aus Deutschland) bestellt und die Folie an die Dachsparren getackert. An den meisten Stellen ist die Isolierung 40 cm dick, im Turmzimmer und in der Garage “nur” 30 cm.

Während in der Garage noch ein Gerüst ausreichte, haben wir für Küche und Wohnzimmer einen Hubsteiger gemietet um die Folie bis in den First auf 6,5 m Höhe anbringen zu können. Das Projekt hat dank der nötigen Vorbereitungen insgesamt 5 Wochen gedauert.

Hier sind die Bilder der Vorbereitungsarbeiten. Einige Ventilationsrohre mussten wir in der Dachisolierung verstecken, und die sollte man da natürlich anbringen, bevor die Folie draufkommt. Und damit die Ventilationsrohre an die richtigen Stellen gesetzt werden haben wir diese durch Wände und Zimmerdecken geführt. Die Ventilationsrohre sind damit zwar noch nicht vollständig verlegt, aber die komplizierteste Arbeit (Planung und durch Beton bohren) ist getan.

Dann gab es noch den Spezialfall unseres Durchgangs, der Haus und Garage verbindet. Hier musste ein Tunnel geschaffen werden, damit man nachher die Ventilationsrohre bis zum Ventilationsaggregat in der Garage verlegen kann. Wir mussten ganz schön mit den vielen Winkeln kämpfen, die entstehen, wenn zwei Spitzdächer aufeinander treffen!

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