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Wasser angeschlossen – Strom abgeschossen

Nachdem wir vor einiger Zeit schon Strom bis ins Haus verlegt haben (ihr erinnert euch – der hässliche aber leider vorgeschriebene Stromkasten in der Fassade), war es Ende Juni an der Zeit für Wasser. Wir haben ja keinen kommunalen Wasseranschluss, dafür aber einen 6 Meter tiefen gegrabenen Brunnen. Und von dem aus muss natürlich ein Rohr bis ins Haus gehen. Das sollte in einem kleinen Projekt nach der Arbeit mal eben so erledigt werden. Eigentlich ja kein Problem. Man muss nur mit dem Bagger einen schmalen, ca. 40 Meter langen, Graben ausheben, das Rohr rein werfen und wieder zubuddeln. Wenn da nur nicht das antike Stromkabel wäre… Das verläuft nämlich natürlich ganz anders, als man sich das als logisch denkender Mensch so vorstellen würde. Statt parallel mit der Strasse hat man es quer übers Grundstück verlegt, dann ganz nah am Brunnen vorbei und dann in einer Schleife (!) bis zum Hausanschluss (des abgerissenen Hauses). In der Zeichnung unten könnt ihr euch das Gewusel im Detail anschauen.

Ergebnis war leider, dass das Stromkabel mit der Baggerschaufel direkt neben dem Brunnen durchtrennt wurde und am nächsten Tag zwei Elektriker des Netzbetreibers vorbeischauen mussten um das Kabel wieder zu flicken. Das war dann übrigens auch der mindestens vierte Flicken in 30 Meter Kabel…

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