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100 kleine Projekte

Die letzten zwei Wochenende haben wir uns mit dem ein oder anderen Kleinprojekt beschäftigt. Fensterbänke abschrägen (15% Neigung sind vorgeschrieben), alles für die großen Südfenster vorbereiten und endlich das letzte Detail des Fundaments fertig machen.

Die Fensterbänke waren so ein Projekt, dass eigentlich gar nicht eingeplant war. Wir sind davon ausgegangen, dass unser Fenstermonteur die Fenster so einbaut, dass eine Fensterbank außen davor passt – die Fensterbank wird ja auch vom selben Monteur geliefert. Allerdings war sein Vorschlag für eine Blechfensterbank unserem Verputzer so nicht genehm, da nicht vorschriftsmäßig. Was zur Folge hatte, dass die vorschriftsmäßige Fensterbank nun doch nicht mit der nötigen Neigung montiert werden konnte. Einziger Ausweg: Alle Fensterleibungen so bearbeiten, dass die Bleche mit der richtigen Neigung eingebaut werden können. Ächz. Selbst mit dem neu erworbenen Multitool (Fachbegriff: Schwurbelsäge) hat das einen ganzen Tag gedauert. :-O

Dann noch die Südfenster. Die großen. Obwohl wir immernoch keinen Termin vom Lieferanten erhalten haben, wann denn die Fenster eingebaut werden sollen, haben wir vorsorglich mal alle Löcher entsprechend angepasst und vorbereitet. Da wir zwei Fenster mit jeweils 15 Quadratmeter Fläche haben und bei uns regelmäßig Wind mit um die 10 m/s (= Sturm) weht, wollten wir, dass die Fensterfassaden auch wirklich wirklich fest sitzen. Und wie macht man das? Richtig, mit viel viel Stahl.

Ich hätte es ja ne geglaubt, aber was passiert am Montag drauf (also gestern!): Die Fenstermonteure fangen tatsächlich an die großen Fassaden einzubauen – nur uns bescheid zu sagen hatte der Verkäufer vergessen…

Dann war da noch die Sache mit dem Strom. Wir haben uns schon damals gewundert, warum der Besitzer des alten Hauses einen so hässlichen Strom- und Sicherungskasten außen (!!) in seine Fassade geschraubt hat. Wir haben uns nichts weiter dabei gedacht und einfach angenommen, dass der wohl eine Schraube locker hatte. Bis wir dann vor ca. einem Monat darauf hin gewiesen wurden, dass ein frei zugänglicher Sicherungskasten hier Vorschrift ist. Hä? Kann einem dann nicht der lustige Nachbar auf dem Weg von der Kneipe nach Hause einfach so die Hauptsicherung rausdrehen? Jo, kann er. Macht aber offensichtlich niemand (kein Humor, keine Fantasie, keine Kneipe?). Also haben wir ein Loch in unsere äußere Garagenwand geschwurbelt und der Elektriker kam letztens vorbei um den hässlichen alten Sicherungsschrank an seine neue Stelle zu Schrauben… toll. Oder so.

Und dann das Fundament. Eigentlich ein abgeschlossenes Projekt könnte man sich denken, das Haus steht ja schon drauf. Aber da war noch was: Die Drainageabschlussleiste (an die unten der Putz geschmiert wird) war nur beim halben Haus dran. Denn damals hatte der Baumarkt nicht mehr dieser Spezialplastikleisten auf Lager. Also schnell noch 60 m Leisten gekauft und dann dran mit dem Shit – ein Nagel alle 20 cm – die Anzahl Nägel könnt ihr euch ausrechnen. Ich bin jedenfalls sehr viel besser darin geworden Nägel mit wenigen Hammerschlägen gerade in eine Wand zu hauen…

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