Nebenbeibau

Wie ihr wisst, ist unser Haus natuerlich noch nicht fertig. Wir wohnen zwar drin, aber bei einigen Räumen fehlen noch Kleinigkeiten (Lichtschalter, Steckdosen, Deckenverkleidungen, Farbe, Fliesen, Bodenbelag, etc.). Wir arbeiten alle drei Vollzeit (Stefan produziert Kameras, ich falte Milchkartons und Elenor geht in den Kindergarten) und die Katze ist keine grosse Hilfe. Also machen wir das meiste nebenbei, abends, am Wochenende und im Urlaub.

Jetzt gerade planen wir die Treppe in den ersten Stock (“das Turmzimmer”). Statt der Wendeltreppe im Eingang wird es eine gerade Treppe im Wohnzimmer – selbst designt und nach Ostern hoffentlich auch selbst gebaut. Dann haben wir uns auch endlich fuer Garagentore entschieden.

Garagentor Wahl-Qual

Was sollen wir bloss machen? Hell-grau (Weissaluminium RAL 9006) oder Dunkelgrau (Anthrazitgrau RAL 7016)? Kommentare sind gerne erwuenscht!

Was ist eigentlich seit dem Gartenzwerg passiert; Teil Zwei

Nach all den Vorbereitungen, und ihr könnt mir glauben das die einfach kein Ende nehmen wollten, war es dann Zeit den Beton/Estrich “einzubringen” (tolles deutsches Superfachwort für Betonsauerei). Warum Fertigen Beton bestellen? Naja, Beton inklusive einbringen und glätten war genau so teuer wie Estrich zu kaufen und selber einzubringen. Ein Lob an Jerry Stålbrand Sälshögs Betongteknik, die Sichtbetongflächen sind supergut geworden. Morgens um 6:30 angefangen und danach fünf mal geglättet. Mit Wartezeiten zwischen dem glätten war um 22:30 alles fertig. Hier ein paar Bilder. 

Was ist eigentlich seit dem Gartenzwerg passiert; Teil Eins

Nach der Isolierung des Dachs haben wir folgendes gemacht:

– Jede Menge Schlitze geschnitten und massig Kabel verlegt.

– Zuluft für Beide Kamin in die Wand gestemmmt und eingebaut.

– Rohre für den Zentralstaubsauger verlegt.

– Verputz

– Styropor verlegt

– Fußbodenheizung aufgetackert

– Bewehrung für den Beton/Estrich verlegt

Im nächsten Eintrag geht es dann mit Beton weiter……..

Der Tag hat leider nur 24 Stunden

Und alle 24 Stunden werden aufs Bauen verwendet – auch nach der Arbeit und nachts, da feilen wir dann weiter an der Planung, bestellen Material oder träumen davon, dass der Heizungsbauer alle Fußbodenheizungsschläuche zu kurz abschneidet (japp, das ist wahr, so weit ist es gekommen, noch nicht mal normale Albträume sind uns geblieben). Problem dabei: wie ihr seht, haben wir keine Zeit fürs Blog. Seitdem Gartenzwerg-Eintrag haben wir auch keinen Urlaub gemacht, sondern einfach alle unsere freie Zeit verbaut: auf den Bausommer folgte der Bauherbst dann Baunachten und Neubau und nun der zweite Bauwinter. 

Aber wir wollen euch trotzdem gerne mit regelmäßigen Updates versorgen. Nur wie? Die Lösung wird das mobile Baublog: Stefan wird ab und zu kleine Updates in Form von Bildern hochladen. Geht ja auch vor Ort am Bau mit Smartphone und App. Nur auf lange Texte müsst ihr verzichten, sonst wird das Haus ja nie fertig…!

Viel Spaß schonmal vorab!

Bauen schlaucht

Im September haben wir uns mal ein Wochenende frei genommen, denn so sieht man aus, nach 1,5 Jahren non-stop schaufeln, mauern, schrauben:

bau-vorher-nachher-small

Bausommer 2016: Endlich isoliert!

Ende August 2016 – und damit am Ende des Bausommers 2016 war es endlich soweit: Die Jungs mit der Einblasisolierung sind angerückt! Wie ihr sicher bemerkt habt, haben wir zwischen die Dachsparren keine Steinwolle gestopft bevor wir die Folie angetackert haben. Den Spaß durften wir uns glücklicherweise sparen (wer jemals Steinwolle verarbeitet hat, weiß warum es nicht erstrebenswert ist jemals auch nur eine Sekunde mit dem Scheißzeug zu arbeiten). Witzigerweise ist der Unterschied zwischen Steinwolle kaufen und selbst in wochenlanger Arbeit anbringen und Steinwolle durch eine Firma in ca. 2 Tagen einblasen lassen nur 700 Euro (in unserem Fall) und diese 700 Euro haben sich definitiv gelohnt. In anderthalb Tagen haben zwei Jungs alle Fächer im Dach prall mit loser Steinwolle gefüllt. 30 bis 40 cm dick. Per Hand hätte das für uns wohl geschätzte drei Wochen gedauert…

Die Einblasisolierung war uebrigens die letzte Aktion im Bausommer 2016. Ab dem 1. September musste ich wieder arbeiten und Stefan hat jetzt Elternzeit.

Bausommer 2016: Containerumzug

Ja, die Ueberschrift enthält das Wort Umzug. Leider ist nur unser Seecontainer von einer Hofseite auf die andere umgezogen. Wir haben uns schon länger ueberlegt ob und wann wir den Container verkaufen sollen. Eigentlich war er ja nur als temporäre Garage gedacht. Aber da die richtige Garage für zwei Autos, eine Werkstatt und einen Radlader dann doch zu klein ist, wollen wir den Container als Radlader-Garage behalten. Außerdem ist unser Haus leicht unsicher, so lange statt Garagentore nur Folie und Sperrholz die Garage von der Aussenwelt trennen. Aber da der Container aktuell nur auf temporären Fundamenten und dann auch noch fast auf dem Innenhof steht, musste er versetzt werden. Fundamente und Einfahrt sind dieses mal etwas professioneller geraten:

Bausommer 2016: Letzte Dampfbremse in luftiger Höhe

Mitte August konnten wir es dann nicht mehr sehen: Die Dampfbremse! Aber in Kueche und Wohzimmer fehlten ja noch schlappe 100 qm… Glücklicherweise ist Fabian zu Besuch gekommen und hat uns beim Endspurt geholfen. Er hat sich zwar beschwert, dass wir gar nicht mehr zu mauern hatten und auf so leichte Arbeit hätte er ja gar keinen Bock, aber mit angepackt hat er netterweise trotzdem und die letzten 100 qm sind quasi nur so an die Sparren geflogen:

Bausommer 2016: Dampfsperre im Kinderzimmer

Nachdem wir im Schlafzimmer dank der Zwischendecke die Dampfbremse recht bequem antackern konnten, ging es weiter im Kinderzimmer. Die Hälfte der beiden Zimmer hat ja ein Zwischengeschoss (über dem Bad und direkt unter dem Dach). Der Duden sagt dazu Mezzanin [niedriges Zwischengeschoss, meist zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss oder unmittelbar unter dem Dach (besonders in der Baukunst der Renaissance, des Barocks, des Klassizismus)]. Von diesem Mezzanin war das Dach gut zu erreichen – den Rest konnte man nur mit Hilfe eines Gerüsts erreichen.

Bis auf den “Tunnel” ging die Arbeit recht gut voran. Schon beim Bau des “Tunnels” zwischen Kinderzimmer und Durchgang sind wir an den vielfältigen Winkeln verzweifelt – und jetzt sollte das ganze auch noch Luftdicht mit Folie zugetackert werden. Mit viel Gefluche, Klebeband und den beiden Winkelfunktionen der blauen Bosch haben wir es aber irgendwann hingekriegt.

Anfang August ist auch der für einen Monat gemietete Scherenhubsteiger geliefert worden. Sehr praktisch, wie es sich vor allem beim nächsten Schritt des Projekts gezeigt hat…

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